Naturwirkstoffe gegen Haarausfall

Haarausfall erkennen

Die meisten Menschen haben mindestens einmal in ihrem Leben die Erfahrung gemacht, dass ihre Haare verstärkt ausfallen. Wenn deutlich mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen, kommt es nicht unbedingt zu einer Lichtung des Kopfhaares, allerdings erscheint das Haar in einigen Bereichen dünner. Länger anhaltender Haarausfall kann zu einer erheblichen psychischen Belastung für den Betroffenen werden. 

Ursachen für Haarausfall

Da wir eng mit dem Zyklus der Jahreszeiten verbunden sind, ist Haarausfall ein natürliches Phänomen, das mit dem Einsetzen des Herbstes tendenziell zunimmt. Allerdings können dünner werdendes, brüchiges Haar und Haarausfall auch erblich veranlagt sein. Bei Frauen tritt ein diffuser Haarausfall meist in Zeiten hormoneller Schwankungen wie z.B. nach dem Absetzen der Pille, in den Wechseljahren, aber auch nach der Schwangerschaft oder Stillzeit auf. Weitere Ursachen für vermehrten Haarausfall können Schadstoffe und Umweltgifte sein, andauernder Stress, chemische Haarfärbungen, Glättungen und Dauerwellen, aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten, Schilddrüsenerkrankungen oder eine unausgewogene, vitalstoffarme Ernährung.  Häufig sind es auch einfach die andauernd falsche Haapflege: Shampoos mit aggressiven Tensiden (beispielsweise Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate oder Sodium Coco Sulfate) und Stylingprodukte mit chemischen Bestandteilen, die die Haarwurzel schädigen und zu Haarausfall führen können. Es ist fast unmöglich, die genaue Ursache eindeutig zu bestimmen. 

Konventionelle Behandlung von  Haarausfall

Zahlreiche konventionelle Medikamente gegen Haarausfall greifen in den Hormonhaushalt des Körpers ein. Hormonell wirksame Haarwuchsmittel können den Haarverlust zwar während der Dauer ihrer Anwendung aufhalten. Allerdings rufen sie zumeist im Langzeitgebrauch unerwünschte Nebenwirkungen hervor wie beispielsweise Juckreiz, Schuppen, trockene Ekzeme, Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen, Herz-Kreislauf-Probleme oder auch Haarwuchs nicht nur auf dem Kopf.

Gegen Haarverlust, brüchiges und dünner werdendes Haar werden auch synthetische Vitamin- und Mineralstoffpräparate als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Solche isolierten Mikro-Nährstoffe unterscheiden sich zwar in ihrer chemischen Struktur nur minimal von natürlichen, sie haben allerdings eine viel schlechtere Bioverfügbarkeit. Synthetische Vitamine und Mineralien können vom Körper kaum aufgenommen werden, weil essentiell wichtige natürliche Begleitstoffe fehlen. Erst das komplexe Zusammenspiel der natürlich vorkommenden Vitamine, Mineralstoffe und der zahlreichen Begleitstoffe in Naturwirkstoffen, wie zum Beispiel der sekundären Pflanzenstoffe, macht die eigentliche gesundheitsfördernde Wirkung aus.

Naturwirkstoffe für ein verbessertes Haarwachstum

Es gibt einige ganzheitlich wirksame und klinisch erprobte Naturwirkstoffe, die das gesunde Haarwachstum fördern und Haarausfall entgegenwirken. Sie optimieren die Versorgung der Haarwurzeln mit Mikro-Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien in natürlicher Zusammensetzung.

  • Hirsesamen
    Hirsesamen-Extrakt  aus CO2-Extraktion enthält einen hohen Anteil Miliacin. Dieser klinisch erprobte Natur-Wirkstoff stimuliert die Verlängerung der Haar-Wachstumsphase und verbessert  die Versorgung der Haarwurzel mit Mikro-Nährstoffen. Er beschleunigt nachweislich die Zellteilungsrate direkt an der Haarwurzel, dort wo das Haarwachstum stattfindet (Pubmed, Cosmet.Dermatol.02-2020, 485-493). Die ungesättigte Linolsäure im  Hirsesamen-Extrakt wirkt  zusätzlich entzündungshemmend. Er enthält die für das gesunde Haarwachstum wichtigen Mineralien Kieselsäure, Eisen, Vitamin B, E, K und Folsäure in natürlicher Zusammensetzung. 

  • Rosmarin
    Rosmarin wird in der Heilkunde gegen Haarausfall, Schuppen und dünner werdendes Haar angewendet. Es regt die gesunde Durchblutung der Kopfhaut an, wirkt antibakteriell  und verbessert die Versorgung der  Haarwurzel. Rosmarin enthält den potenten Naturwirkstoff Carnosolsäure, der in der Lage ist, freie Radikale zu neutralisieren, die für Haarausfall verantwortlich gemacht werden (Pubmed 1-2- 2015;13(1):15-21).

  • Klettenwurzel
    Klettenwurzel mit den Aktivstoffen Arctinol und Lappaphene stärkt die Haarstruktur. Der Pflanzenextrakt wird auch als „Haarwuchskraut“ bezeichnet. Bei langfristiger Anwendung verbessert er bereits vorhandenen, genetisch bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie), stimuliert die Durchblutung der Haarwurzel, schützt vor Feuchtigkeitsverlust und entgiftet den Haarboden.

  • Sandelholz
    Untersuchungen des Monasterium Laboratory in Münster 2019 ergaben, dass Sandelholzöl die Wachstumsphase des Haares signifikant verlängert, wenn der Haarfollikel dem Duftstoff ausgesetzt ist. 

Für ein gesundes Haarwachstum und fülligeres Haar empfehlen wir das myrto Bio Shampoo Sandelholz Hirse sowie die kurmäßige Anwendung der myrto Bio Kopfhautkur H über mindestens 3 Monate. Darüber hinaus bieten wir ein das myrto Bio Haarpflege-Set gegen Haarausfall an.


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