
Hautbarriere stärken: So erkennst und reparierst du eine geschädigte Hautbarriere
Trockene, schuppige Haut, Spannungsgefühle, plötzlich auftretende Rötungen oder ein Brennen nach dem Auftragen deiner gewohnten Pflege? Hinter diesen Symptomen kann eine geschwächte Hautbarriere stecken.
Die Hautbarriere hilft dabei, Feuchtigkeit in der Haut zu halten und schützt gleichzeitig vor äußeren Einflüssen. Wird sie geschwächt, verliert die Haut leichter Wasser und kann empfindlicher auf Umwelteinflüsse und Pflegeprodukte reagieren.[1]
Eine intakte Hautbarriere ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für gesunde, widerstandsfähige und langfristig glatte Haut.
Was ist die Hautbarriere?
Die Hautbarriere befindet sich im äußersten Bereich unserer Epidermis, der sogenannten Hornschicht oder dem Stratum corneum.
Ihre Struktur können wir uns vorstellen wie die einer Backsteinmauer. Die Hornzellen, sogenannte Korneozyten, bilden dabei die Ziegel. Dazwischen befindet sich eine Lipidmatrix, die wie der Mörtel einer Mauer wirkt. Diese Lipidmatrix besteht hauptsächlich aus Ceramiden, Cholesterol und freien Fettsäuren. Gemeinsam bilden sie lamellare Strukturen und tragen dazu bei, den Wasserverlust über die Haut zu begrenzen und das Eindringen fremder Stoffe zu erschweren.[1]
Ist diese Struktur gestört, steigt häufig der transepidermale Wasserverlust, kurz TEWL. Die Haut verliert leichter Feuchtigkeit und kann trocken, rau und empfindlich werden.[1]
Auch der leicht saure pH Wert der Hautoberfläche spielt eine Rolle. Der leicht saure pH Wert der Haut unterstützt die natürliche Hautflora und hilft dabei, die Vermehrung unerwünschter Keime zu hemmen. Zusätzlich unterstützt der saure pH Wert Enzyme, die für Aufbau und Erhalt unserer Hautbarriere essentiell sind.[2]
7 Anzeichen einer geschädigten Hautbarriere
Eine gestörte Hautbarriere kann sich auf verschiedene Arten äußern. Besonders häufig treten erkennst du sie an folgenden Symptomen:
1. Trockene und schuppige Haut
Ist die Hautbarriere angegriffen, kann sie ihre wichtigste Schutzfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Die Haut verliert vermehrt Wasser nach außen und kann Feuchtigkeit schlechter halten. Dadurch fühlt sie sich zunehmend trocken, rau und gespannt an. Bei einer stärkeren Barrierestörung können zusätzlich sichtbare Schuppungen auftreten.[1]
Häufiger Auslöser sind barriereschwächende Emulgatoren, die mit den Lipiden der Hornschicht wechselwirken und so die Hautbarriere schädigen.[6]
2. Spannungsgefühl nach der Reinigung
Wenn deine Haut unmittelbar nach der Gesichtsreinigung stark spannt, entfettet deine Reinigung zu stark und/oder enthält barriereschwächende, herkömmliche Emulgatoren. Dabei kommt es zu einer Interaktion zwischen Proteinen und Lipiden der Hornschicht. Dies kann Trockenheit und Barrierestörungen begünstigen.[4]
3. Deine Pflege brennt plötzlich
Deine Creme oder dein Serum hat sich bisher immer angenehm auf der Haut angefühlt und plötzlich brennt oder sticht es beim Auftragen? Das kann ein Hinweis darauf sein, dass deine Haut empfindlicher geworden und ihre Barrierefunktion beeinträchtigt ist.[3] Denn ist die schützende Barriere geschwächt, reagiert die Haut häufig deutlich sensibler auf Inhaltsstoffe und äußere Reize, die vorher überhaupt kein Problem waren.
Das kann übrigens auch erklären, warum sich die Hautverträglichkeit im Laufe des Lebens verändert. Gerade in den Wechseljahren wird die Haut häufig trockener, dünner und empfindlicher. Eine Pflege, mit der du jahrelang gut zurechtgekommen bist, kann sich dann plötzlich unangenehm anfühlen.
4. Rötungen und erhöhte Empfindlichkeit
Kälte, Wind, trockene Heizungsluft oder ein neues Pflegeprodukt bringen deine Haut schnell aus dem Gleichgewicht? Auch dahinter kann eine geschwächte Hautbarriere stecken. Ist ihre Schutzfunktion beeinträchtigt, kann sich die Haut schlechter gegenüber äußeren Einflüssen abgrenzen und reagiert entsprechend schneller gereizt.
Das kann sich beispielsweise durch Rötungen, ein unangenehmes Wärmegefühl oder eine allgemein erhöhte Empfindlichkeit bemerkbar machen. Gerade wenn deine Haut plötzlich auf Dinge reagiert, die ihr früher wenig ausgemacht haben, lohnt sich deshalb ein Blick auf den Zustand deiner Hautbarriere.
5. Juckreiz
Auch Juckreiz kann mit einer gestörten Hautbarriere zusammenhängen.[1] Ist die Barriere geschwächt, verliert die Haut leichter Feuchtigkeit und trocknet zunehmend aus. Gleichzeitig ist sie äußeren Reizen weniger gut geschützt.
Typisch ist dann nicht unbedingt ein starker Juckreiz. Manchmal ist es auch nur dieses unterschwellige Bedürfnis, ständig über eine trockene oder gereizte Hautstelle zu streichen oder zu kratzen. Besonders wenn gleichzeitig Trockenheit, Spannungsgefühle oder Schuppungen auftreten, kann eine geschwächte Hautbarriere dahinterstecken.
6. Unreinheiten und ein unausgeglichenes Hautbild
Eine gestörte Hautbarriere kann auch bei unreiner Haut eine Rolle spielen. Ist die Schutzfunktion beeinträchtigt, verliert die Haut leichter Feuchtigkeit und kann sich schlechter gegen eindringende Keime zur Wehr setzen.
7. Plötzliche Überempfindlichkeit
Deine Haut hat deine Pflegeroutine eigentlich immer gut vertragen, reagiert aber mit der Zeit auf immer mehr Produkte empfindlich? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe deiner Pflege. Besonders herkömmliche Emulgatoren sehen wir hier kritisch, da sie mit den Lipiden der Hornschicht wechselwirken und die Hautbarriere schädigen.[6] Das Problem dabei: Dieser Effekt muss nicht sofort nach der ersten Anwendung sichtbar werden. Bei wiederholter Anwendung können sich die Auswirkungen auf die Hautbarriere über längere Zeit bemerkbar machen. So kann es passieren, dass du eine Creme zunächst gut verträgst und deine Haut erst nach und nach trockener, empfindlicher oder reaktiver wird.
Wenn deine Haut plötzlich scheinbar „nichts mehr verträgt“, empfehlen wir deshalb, die Pflegeroutine zunächst deutlich zu vereinfachen und besonders die Formulierungsgrundlage deiner verwendeten Produkte genauer anzuschauen.
Was schwächt die Hautbarriere?
Häufig ist nicht ein einzelner Faktor verantwortlich. Vielmehr wird die Haut über einen längeren Zeitraum immer wieder belastet, sodass ihre natürliche Schutzfunktion beeinträchtigt wird.
Emulgatoren in Gesichtscremes
Emulgatoren werden in herkömmlichen Cremes eingesetzt, um Wasser und Öl miteinander zu verbinden. Diese emulgierende Eigenschaft hat jedoch eine Kehrseite, sobald wir sie auf unsere Haut auftragen.
Herkömmliche Emulgatoren können mit den Lipiden der Hornschicht wechselwirken und die unsere Hautbarriere angreifen. In einer Untersuchung aus dem Jahr 2023 verschlechtern beispielsweise PEG 20 Cetyl Ether und PEG 20 Stearyl Ether die Barrierefunktion in einem Hautmodell signifikant. [6]
Die Haut wird durchlässiger für Schadstoffe, sie neigt dann zu chronischer Trockenheit, Überempfindlichkeit, zu Pickeln und Unreinheiten. Je mehr wir uns mit solchen Emulgator-haltigen Produkten eincremen, desto schlimmer wird es - ein Teufelskreis.
Bei myrto haben wir uns bewusst dafür entschieden, in unseren DMS Gesichtscremes auf herkömmliche Emulgatoren zu verzichten. Für uns ist die Formulierungsgrundlage einer Creme genauso wichtig wie die enthaltenen Wirkstoffe. Statt klassischer Emulgatoren setzen wir unter anderem auf hautverwandtes Phosphatidylcholin und unser Pflanzenfaser Konzept.
Zu aggressive Gesichtsreinigung
Gesichtsreinigung soll überschüssigen Talg, Schmutz, Sonnenschutz und Makeup entfernen. Gleichzeitig sollte sie die natürliche Schutzschicht möglichst wenig beeinträchtigen.
Aggressive Tenside können mit Proteinen und Lipiden der Hornschicht interagieren. Sie fördern Trockenheit, Spannungsgefühle und Irritationen.[4] Untersuchungen zeigen außerdem, dass aggressive Tenside die Lipidorganisation des Stratum corneum verändern oder hauteigene Lipide teilweise entfernen können.[5]
Zu häufiges Peeling und zu viele Wirkstoffe
Säuren, mechanische Peelings und andere exfolierende Wirkstoffe entfernen gezielt oberflächliche Hornzellen. Werden sie allerdings zu häufig eingesetzt, kann eine bereits empfindliche Haut zusätzlich belastet werden. Auch die Kombination zahlreicher hochaktiver Wirkstoffe ist nicht automatisch besser für deine Haut und kann zu Hautirritationen führen.
Besonders Retinol sehen wir bei einer bereits geschwächten oder sehr empfindlichen Hautbarriere kritisch. Kurzfristig scheint Retinol Falten zu reduzieren, gleichzeitig beeinträchtigt es jedoch die Schutzfunktion der Hautbarriere. Neben bekannten Nebenwirkungen wie Trockenheit, Schuppung, Rötungen, Juckreiz und Brennen greifen Retinoide in grundlegende Prozesse der Epidermis ein. Sie beeinflussen die Verhornung, lockern den Zusammenhalt der Hornzellen und verändern Strukturen, die für eine intakte Hautbarriere entscheidend sind.
Bei empfindlicher und barrieregestörter Haut bevorzugen wir deshalb sanftere Anti-Aging Wirkstoffe wie Peptide oder Bakuchiol, die sich mit einer barriereorientierten Pflegeroutine vereinbaren lassen.
5 Tipps für eine starke Hautbarriere
Wenn du deine geschädigte Hautbarriere wieder aufbauen und langfristig stärken möchtest, kommt es nicht darauf an, möglichst viele Wirkstoffe zu verwenden. Entscheidend ist eine Pflegeroutine, die deine Haut möglichst wenig belastet und ihre natürliche Barrierefunktion unterstützt.
1. Reinige deine Haut möglichst mild
Eine gute Reinigung entfernt Schmutz, überschüssigen Talg und Make up, ohne die Haut unnötig stark zu entfetten.
Bei empfindlicher Mischhaut und öliger Haut setzen wir in unserem Deep Cleansing Gel auf milde, waschaktive Aminosäuren statt aggressiver Tenside. Diese besonders hautverträglichen Tenside reinigen sanft, ohne den hauteigenen Säureschutzmantel unnötig zu belasten.
Bei Make up, Sonnenschutz oder stärkeren Verschmutzungen empfehlen wir als ersten Reinigungsschritt unser Deep Cleansing Oil. Es löst Make up und Schmutz besonders sanft, bevor die Haut im zweiten Schritt mit dem Deep Cleansing Gel gereinigt wird.
Bei trockener, normaler oder empfindlicher Mischhaut bietet sich besonders eine tensidfreie Reinigung an.
Achte vor allem darauf, wie sich deine Haut danach anfühlt. Sie sollte sauber sein, aber weder stark spannen noch trocken oder rau wirken.
2. Achte auf eine emulgatorfreie Formulierungsgrundlage
Schau bei einer Gesichtscreme nicht nur auf einzelne Wirkstoffe wie Ceramide oder Hyaluronsäure. Besonders die Grundlage deiner Creme ist entscheidend.
Für uns gehört deshalb der Verzicht auf herkömmliche Emulgatoren zu den Grundbausteinen einer barriereorientierten Hautpflege. Unsere DMS Gesichtscremes basieren stattdessen unter anderem auf hydrogenated Phosphatidylcholine. Phosphatidylcholin gehört zu den Phospholipiden und kann lamellare Strukturen bilden. Eine 2024 veröffentlichte Untersuchung einer gesättigten phosphatidylcholinbasierten Creme zeigte eine strukturierte Anordnung, die sich an der natürlichen Architektur des Stratum corneum orientiert.[7]
Ergänzend verwenden wir fein vermahlenes Pektin aus Pflanzenfasern, um die Wasser und Öl Bestandteile unserer Cremes physikalisch zu stabilisieren.
3. Setze auf Beta Glucan
Statt deine Haut mit möglichst vielen aktiven Inhaltsstoffen zu überladen, kannst du gezielt auf Wirkstoffe setzen, die zu einer barriereorientierten Pflege passen.
Beta Glucan besitzt feuchtigkeitsspendende und entzündungsmodulierende Eigenschaften und wird mit einer Unterstützung der Hautbarriere und Hautregeneration in Verbindung gebracht.[8]
Zusammen mit dem bereits beschriebenen Phosphatidylcholin ist Beta Glucan deshalb ein zentraler Bestandteil unserer DMS Gesichtscremes.
4. Vermeide stark reizende Wirkstoffe
Wenn deine Haut bereits trocken, schuppig, gerötet oder empfindlich ist, solltest du erst recht barriereangreifende Wirkstoffe wie Retinol nicht weiterverwenden, nur weil sie als besonders „effektiv“ gelten. Retinoide schwächen den Zusammenhalt der Hornzellen in der Hautbarriere, sodass Keime leichter in die Haut gelangen können (mehr dazu: Retinol schädlich? Was der Anti-Aging Hype verschweigt). Bei einer geschwächten Hautbarriere bevorzugen wir daher barriereschonende Anti Aging Wirkstoffe wie Peptide und Bakuchiol. Solange deine Haut gereizt und empfindlich ist, solltest du mit Peelings und Säuren zunächst vorsichtig umgehen.
5. Weniger ist mehr
Eine geschwächte Hautbarriere braucht nicht automatisch mehr Produkte. Ständig wechselnde Pflegeroutinen, häufiges Peeling und die Kombination zahlreicher hochkonzentrierter Wirkstoffe können es sogar schwieriger machen herauszufinden, was deine Haut tatsächlich verträgt.
Eine einfache Routine aus milder Reinigung, einer barriereorientierten und für uns möglichst emulgatorfreien Creme sowie wenigen gezielt ausgewählten Wirkstoffen ist häufig die bessere Basis.
Wie lange braucht eine geschädigte Hautbarriere zur Regeneration?
Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Wie schnell sich deine Hautbarriere regeneriert, hängt unter anderem davon ab, wie stark sie beeinträchtigt ist und ob die auslösenden Belastungen weiterhin bestehen.
In einer kontrollierten Untersuchung wurden nach einer gezielten Barriereschädigung bereits innerhalb von 24 Stunden erste Regenerationsprozesse gemessen. Bestimmte strukturelle Parameter benötigten jedoch deutlich länger. Nach vier Wochen waren die untersuchten Werte wieder auf Ausgangsniveau zurückgekehrt.[11]
Das bedeutet nicht, dass jede geschädigte Hautbarriere vier Wochen zur Regeneration benötigt. Achte stattdessen darauf, wie sich deine Haut entwickelt: Lassen Spannungsgefühl und Trockenheit nach? Brennen Pflegeprodukte weniger? Wird deine Haut insgesamt weniger empfindlich?
Bei anhaltenden oder starken Beschwerden solltest du die Ursache dermatologisch abklären lassen, da hinter Rötungen, Juckreiz und Schuppungen auch Hauterkrankungen stecken können.
Fazit: Eine starke Hautbarriere beginnt bei der richtigen Pflegebasis
Eine intakte Hautbarriere hilft deiner Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern und sich gegenüber äußeren Einflüssen zu schützen.[1] Sie ist damit auch ein wichtiger Baustein für Slow Aging. Wenn es um langfristige Hautgesundheit geht, ist unsere Hautbarriere der Grundbaustein. Denn mit zunehmendem Alter regeneriert sich die Haut langsamer und wird häufig trockener und empfindlicher. Besonders in den Wechseljahren können hormonelle Veränderungen diese Entwicklung zusätzlich verstärken. Umso wichtiger ist es, unsere natürliche Hautbarriere und ihre Schutzfunktion zu erhalten und zu stärken.
Wenn sie geschwächt ist, gilt deshalb vor allem: weniger reizen und gezielter unterstützen. Eine milde Reinigung, eine übersichtliche Pflegeroutine und barrierestärkende Inhaltsstoffe bilden dafür eine gute Grundlage. Bei empfindlicher Haut bevorzugen wir außerdem sanftere Anti Aging Wirkstoffe wie Peptide und Bakuchiol gegenüber Retinol.
Für uns gehört auch der Verzicht auf herkömmliche Emulgatoren zu den Grundbausteinen einer barriereorientierten Hautpflege. Deshalb basieren unsere DMS Gesichtscremes auf hautverwandtem Phosphatidylcholin, Beta Glucan und unserem emulgatorfreien Pflanzenfaser Konzept.
Häufige Fragen zur Hautbarriere
Wie erkenne ich eine geschädigte Hautbarriere?
Wie kann ich meine Hautbarriere stärken?
Wie lange braucht die Hautbarriere zur Regeneration?
Was schädigt die Hautbarriere?
Welche Wirkstoffe stärken die Hautbarriere?
Welche Creme eignet sich bei einer geschädigten Hautbarriere?
Können Emulgatoren die Hautbarriere schädigen?
Ist Retinol bei einer geschädigten Hautbarriere geeignet?
Kann eine geschädigte Hautbarriere Pickel verursachen?
Wie reinige ich meine Haut bei einer geschädigten Hautbarriere?
Quellen
[1] Schild J, Kalvodová A, Zbytovská J, Farwick M, Pyko C. The role of ceramides in skin barrier function and the importance of their correct formulation for skincare applications. International Journal of Cosmetic Science. 2024;46(4):526–543. DOI: 10.1111/ics.12972.
[2] Brooks SG, Mahmoud RH, Lin RR, Fluhr JW, Yosipovitch G. The Skin Acid Mantle: An Update on Skin pH. Journal of Investigative Dermatology. 2025;145(3):509–521. DOI: 10.1016/j.jid.2024.07.009.
[3] Misery L et al. Sensitive skin. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology. 2016. DOI: 10.1111/jdv.13532.
[4] Ananthapadmanabhan KP, Moore DJ, Subramanyan K, Misra M, Meyer F. Cleansing without compromise: the impact of cleansers on the skin barrier and the technology of mild cleansing. Dermatologic Therapy. 2004;17 Suppl 1:16–25.
[5] Ananthapadmanabhan KP, Mukherjee S, Chandar P. Stratum corneum fatty acids: their critical role in preserving barrier integrity during cleansing. International Journal of Cosmetic Science. 2013;35(4):337–345. DOI: 10.1111/ics.12042.
[6] Schoenfelder H, Liu Y, Lunter DJ. Systematic investigation of factors, such as the impact of emulsifiers, which influence the measurement of skin barrier integrity by in vitro trans epidermal water loss. International Journal of Pharmaceutics. 2023;638:122930. DOI: 10.1016/j.ijpharm.2023.122930.
[7] Fluhr JW, Darlenski R, Daehnhardt Pfeiffer S, Albrecht M. Impact of multilamellar formulations on stratum corneum lipid organization and epidermal lipid barrier enhancement (Part II). International Journal of Cosmetic Science. 2024;46(4):578–589. DOI: 10.1111/ics.12971.
[8] Feng X, Shang J, Wang Y, Chen Y, Liu Y. Exploring the Properties and Application Potential of β Glucan in Skin Care. Food Science & Nutrition. 2025;13(4):e70212. DOI: 10.1002/fsn3.70212.
[9] Tanno O et al. Nicotinamide increases biosynthesis of ceramides as well as other stratum corneum lipids to improve the epidermal permeability barrier. British Journal of Dermatology. 2000;143(3):524–531.
[10] Kono T, Miyachi Y, Kawashima M. Clinical significance of the water retention and barrier function improving capabilities of ceramide containing formulations: A qualitative review. Journal of Dermatology. 2021;48(12):1807–1816. DOI: 10.1111/1346-8138.16175.
[11] Gorcea M, Hadgraft J, Lane ME, Moore DJ. In vivo barrier challenge and long term recovery in human facial skin. International Journal of Cosmetic Science. 2013;35(3):250–256. DOI: 10.1111/ics.12034.


