
Periorale Dermatitis: Ursachen, Symptome und was bei Mundrose wirklich hilft
Rötungen und kleine Pickelchen rund um den Mund? Wer nach diesen Symptomen sucht, stößt schnell auf den Begriff „Mundrose“. Klingt eigentlich ganz hübsch, oder? Für Betroffene ist sie allerdings alles andere als rosig. Neben Rötungen und kleinen Papeln können trockene, schuppige Haut, Spannungsgefühl und unangenehmes Brennen typische Hinweise für eine periorale Dermatitis sein. Häufig hört man, die Haut sei einfach „überpflegt“. Doch ist zu viel Hautpflege wirklich die Ursache für Mundrose? Ganz so einfach ist es nicht.
Die Forschung zeigt, dass bei der perioralen Dermatitis vermutlich mehrere Faktoren eine Rolle spielen, sodass es schwierig ist, genau einen Auslöser zu identifizieren. Eine gestörte Hautbarriere scheint ebenso eine Rolle zu spielen wie entzündliche Prozesse und verschiedene äußere Trigger.
In diesem Artikel erfährst du, woran du periorale Dermatitis erkennst, was wir heute über ihre Entstehung wissen und warum bei Mundrose weniger Hautpflege tatsächlich mehr ist.
Was ist periorale Dermatitis?
Die periorale Dermatitis, kurz POD, ist eine entzündliche Hauterkrankung, die vor allem im Gesicht auftritt. Da nicht ausschließlich der Mundbereich betroffen sein muss, wird in der Dermatologie auch der umfassendere Begriff periorifizielle Dermatitis verwendet.
Besonders häufig sind Frauen im Alter zwischen 18 und 45 betroffen. Periorale Dermatitis kann jedoch auch bei Männern und Kindern auftreten. Am häufigsten entwickelt sich der Ausschlag rund um den Mund. Er kann sich aber auch rund um die Nase und Augen sowie auf weitere Bereiche des Gesichts ausbreiten. Die Erkrankung verläuft in der Regel chronisch mit einer schubweisen Verschlechterung der Symptome. Periorale Dermatitis ist nicht ansteckend und grundsätzlich gut behandelbar. [7]
Allerdings lässt sich eine periorale Dermatitis nicht immer eindeutig von anderen Hauterkrankungen abgrenzen. Besonders Rosacea oder hormonelle Akne können auf den ersten Blick ähnlich aussehen. Hinzu kommt, dass hormonelle Akne häufig in der gleichen Altersspanne auftritt. Auch eine irritative oder allergische Kontaktdermatitis oder eine seborrhoische Dermatitis können mit ähnlichen Symptomen wie POD einhergehen. Bei einem ausgeprägten, länger anhaltenden oder unklaren Ausschlag ist deshalb eine dermatologische Abklärung sinnvoll. [7]
Wie sieht periorale Dermatitis aus?
Charakteristisch sind zahlreiche kleine rötliche oder hautfarbene Papeln. Teilweise können auch kleine Pusteln oder Bläschen auftreten.
Typische Symptome einer perioralen Dermatitis sind:
- kleine Papeln und Knötchen
- teilweise kleine Pusteln oder Bläschen
- gerötete Haut
- trockene und schuppige Haut
- Spannungsgefühl
- Brennen
- erhöhte Hautempfindlichkeit
- teilweise Juckreiz [7]
Die Papeln entstehen rund um den Bereich der Vellushaare - auch als Flaumhaare bezeichnet. Dies sind kleine, meist unpigmentierte Haare, die im Laufe der Pubertät den Großteil des menschlichen Körpers bedecken. Da rund um die Lippen diese Haare nicht vorhanden sind, können dort keine Papeln entstehen. Typisch ist daher, dass ein schmaler Bereich unmittelbar um das Lippenrot von dem Ausschlag ausgespart bleibt. [7]
Wie entsteht periorale Dermatitis?
Die genaue Ursache der perioralen Dermatitis ist trotz jahrzehntelanger Forschung noch immer nicht vollständig geklärt. Nach aktuellem Forschungsstand geht man nicht von einer einzelnen Ursache aus. Wahrscheinlicher ist eine Kombination aus einer gestörten und anfälligen Hautbarriere, entzündlichen Prozessen und verschiedenen äußeren Triggern. Auch Veränderungen des Hautmikrobioms werden als möglicher Bestandteil der Krankheitsentstehung untersucht. [7]
Eine gestörte Hautbarriere spielt eine zentrale Rolle
Unsere äußerste Hautschicht, die Hornschicht, bildet eine wichtige Schutzbarriere gegenüber unserer Umwelt. Vereinfacht lässt sie sich mit einer Mauer vergleichen: Hornzellen bilden die Ziegelsteine, während der Lipidmörtel aus Ceramiden, freien Fettsäuren und Cholesterin die Zwischenräume abdichtet. Ist diese Barriere beeinträchtigt, verliert die Haut leichter Wasser und reagiert gleichzeitig empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen. Genau das wurde auch bei Menschen mit perioraler Dermatitis beobachtet. Untersuchungen zeigen eine beeinträchtigte Hautbarriere und einen erhöhten transepidermalen Wasserverlust, kurz TEWL. Gleichzeitig wurde bei Menschen mit perioraler Dermatitis häufiger eine genetische Veranlagung festgestellt. Das spricht dafür, dass manche Menschen möglicherweise von Natur aus eine empfindlichere beziehungsweise weniger belastbare Hautbarriere besitzen. [1, 2]
Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Wir wissen bisher nicht abschließend, ob die gestörte Hautbarriere Ursache der perioralen Dermatitis, eine Folge der Entzündung oder beides zugleich ist. [7]
Welche Faktoren können periorale Dermatitis triggern?
Es gibt verschiedene Faktoren, die mit der Entstehung oder Verschlechterung einer perioralen Dermatitis in Verbindung gebracht werden. Insgesamt lässt sich sagen: Eine individuell anfällige Haut trifft auf bestimmte, häufig mehrere äußere Trigger und reagiert darauf mit Barrierestörung und Entzündung. [7]
Kortison
Besonders wichtig sind topische Kortikosteroide, also kortisonhaltige Präparate, die auf die Gesichtshaut aufgetragen werden. Diese werden eingesetzt, um das Immunsystem zu unterdrücken und so Entzündungen und Juckreiz zu lindern. Kortison scheint den Ausschlag zunächst zu verbessern, schädigt aber auf lange Sicht die Hautbarriere. Eine längere Anwendung kortisonhaltiger Salben steht zudem im Verdacht, überhaupt erst POD auszulösen. Nach dem Absetzen kommt es häufig zu einer erneuten und deutlichen Verschlechterung der Symptome. Es entsteht ein Teufelskreis: Das Absetzen verursacht Symptome, die wieder durch den Auslöser gemindert werden sollen. Auch inhalative oder nasale Kortikosteroide werden als mögliche Einflussfaktoren diskutiert. [7, 8]
Okklusive Hautpflege, Überpflege und irritierende Inhaltsstoffe
Periorale Dermatitis wird häufig vereinfacht als Folge einer „überpflegten Haut“ beschrieben. Tatsächlich zeigen Studien Zusammenhänge zwischen bestimmten Hautpflegegewohnheiten und der Erkrankung. Die Aussage „zu viel Hautpflege verursacht Mundrose“ ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Eine Fall-Kontroll Studie liefert hier einen interessanten Hinweis: Feuchtigkeitscreme allein war nicht mit einem erhöhten POD Risiko verbunden. Bei der Kombination aus Feuchtigkeitscreme und Foundation zeigte sich dagegen ein deutlicher Zusammenhang, der bei zusätzlicher Nachtcreme noch stärker ausfiel. Die Forschenden vermuteten, dass dabei Okklusion eine Rolle spielen könnte. Das heißt: Mehrere übereinander aufgetragene oder reichhaltige Produkte können die Haut stärker abdichten und dadurch den Feuchtigkeitshaushalt der Hornschicht negativ beeinflussen. [3]
Aus unserer Sicht sollte dabei jedoch nicht nur die Anzahl der verwendeten Produkte betrachtet werden, sondern vor allem deren Formulierung. Hautreizende Inhaltsstoffe wie insbesondere Emulgatoren, Duftstoffe, Alkohole oder Konservierungsstoffe schädigen die geschwächte Hautbarriere zusätzlich. [4, 5, 6]
Auch die Kombination vieler verschiedener Pflegeprodukte und hochdosierter Wirkstoffe sowie eine zu aggressive Gesichtsreinigung können die Haut zusätzlich reizen und periorale Dermatitis verschlimmern. Starke Peelings, aggressive Reinigung, Retinoide oder andere reizende Wirkstoffe sollten deshalb während einer akuten perioralen Dermatitis nicht wahllos weiterverwendet oder neu eingeführt werden. [7]
Zahnpasta und Dentalprodukte
Auch Zahnpasta und bestimmte Dentalprodukte werden als mögliche Trigger beziehungsweise Irritantien diskutiert. Fluorid wird dabei häufig speziell erwähnt. Die wissenschaftliche Datenlage reicht jedoch nicht aus, um allen Menschen mit perioraler Dermatitis pauschal eine fluoridfreie Zahnpasta zu empfehlen. Sinnvoll kann es dagegen sein, darauf zu achten, Zahnpastareste rund um den Mund gründlich abzuwaschen. [7]
Genetische Faktoren
Nicht jede Haut reagiert auf intensive Pflege oder bestimmte Trigger mit einer perioralen Dermatitis. Offenbar spielt auch die individuelle Veranlagung der Haut eine wichtige Rolle. Studien zeigen, dass Menschen mit POD häufiger eine atopische Veranlagung aufweisen, also beispielsweise zu Neurodermitis, Heuschnupfen oder allergischem Asthma neigen. Auch eine von Natur aus empfindliche Hautbarriere könnte dazu beitragen, dass die Haut stärker auf äußere Reize reagiert. Eine solche Veranlagung ist nicht unbedingt eine Voraussetzung für POD. Sie erklärt aber, warum manche Menschen trotz ähnlicher Hautpflege eine Mundrose entwickeln und andere nicht. [1, 2]
Hormone und Stress
Hormonelle Einflüsse werden ebenfalls diskutiert. Auffällig ist, dass vor allem Frauen davon betroffen sind: Dabei wurden Schübe während des Menstruationszyklus oder der Schwangerschaft beobachtet. Auch hormonelle Verhütungsmittel stehen als Trigger für perioale Dermatitis im Verdacht. [7]
Wie bei vielen entzündlichen Hautkrankheiten kann aber auch Stress eine perioale Dermatitis verschlimmern oder sogar hervorrufen. Durch dauerhaften Stress kann sich auch die Zusammensetzung der Darmflora ungünstig verändern, was sich auch auf unsere Haut auswirkt.
Welche Rolle spielen Emulgatoren bei perioraler Dermatitis?
Emulgatoren verbinden in klassischen Cremes die Wasserphase mit der Ölphase. Das Problem? Im Gegensatz zu DMS Cremes integrieren sich klassische Emulgatoren nicht in unsere Hautbarriere. Stattdessen verbleiben sie auf der Haut, interagieren auch mit den Lipidstrukturen der obersten Hautschicht und können hauteigene Lipide anlösen. Beim nächsten Kontakt mit Wasser emulgieren sie erneut. Dabei können hauteigene Lipide aus der Haut ausgewaschen werden. Damit wird der Haut immer mehr Fett entzogen und es kommt durch die Schwächung der Hautbarriere zu einem verstärkten transepidermalen Wasserverlust (TEWL) über die Haut. Da bei der perioralen Dermatitis die Hautbarriere eine wichtige Rolle spielt, ist auch die Formulierung der verwendeten Hautpflege zentral. Bei einer bereits empfindlichen Hautbarriere ist es deshalb umso wichtiger, auf eine emulgatorfreie Basis in deiner Pflege zu setzen, um die Hautbarriere wiederaufzubauen. [4, 5, 6]
Bei myrto haben wir für unsere Gesichtspflege deshalb ein emulgatorfreies Pflanzenfaserkonzept entwickelt, wofür für 2024 mit einem Forschungspreis ausgezeichnet wurden. Dabei werden Wasser und Lipide ohne klassische Emulgatoren stabilisiert. Das Konzept haben wir insbesondere für die Bedürfnisse empfindlicher und barrieregestörter Haut entwickelt.
Was hilft bei perioraler Dermatitis?
Nulltherapie
Eine der wichtigsten Maßnahmen bei perioraler Dermatitis ist zunächst überraschend simpel: Die Hautpflegeroutine und Makeup vorübergehend komplett streichen bzw. stark reduzieren. Dieses Vorgehen wird häufig als Nulltherapie bezeichnet. Aktivierende, kosmetische Wirkstoffe wie Bakuchiol oder Peelings wie AHA oder BHA sollte man zunächst komplett pausieren. Retinol ist ohnehin tabu, besonders bei bereits barrieregeschädigter Haut (mehr dazu in unserem Beitrag: Retinol schädlich? Was der Anti Aging Hype verschweigt?) Auch aggressive Reinigungsprodukte verschlechtern den Hautzustand ebenso wie stark okklusive Cremes oder Salben in dieser Phase. [7, 8]
Wenn deine Haut in dieser Übergangsphase sehr trocken ist und spannt, empfiehlt sich eine möglichst fettarme, barrierestärkende Pflege ohne Emulgatoren. Wir empfehlen das Magnolia Calming Serum: Es hat einen Fettgehalt von nur 10%, lindert Rötungen mit Magnolienrindenextrakt und Grünteeextrakt und spendet der Haut viel Feuchtigkeit mit multi-molukularer Hyaluronsäure.
Das Ziel lautet also nicht zwangsläufig keine Hautpflege, sondern vielmehr: möglichst reduziert und wenn Produkte: dann reizarme Produkte mit einer barrierestärkenden, emulgatorfreien Formulierung. [7]
Umschläge mit schwarzem Bio-Tee
Auch Umschläge mit schwarzem Bio-Tee sollen helfen, die Haut zu beruhigen und Spannungsgefühle zu reduzieren. Dafür den Tee mit 5-10 Minuten ziehen lassen, damit genügend Gerbstoffe vorhanden sind und dann abgekühlt in Umschlägen auf die betroffenen Hautpartien legen.
Schutz vor starker UV-Strahlung
Übermäßige UV-Strahlung schädigt die Haut und kann Entzündungen der Haut, wie eine periorale Dermatitis oder Rosazea, verstärken. Während der akuten Phase und Genesung sollte man deshalb längere Aufenthalte in der Sonne möglichst vermeiden, sich bevorzugt im Schatten aufhalten und die Haut zusätzlich durch einen Sonnenhut schützen.
Wie sieht die Hautpflege nach einer perioralen Dermatitis aus?
Hat sich die Haut beruhigt, muss die langfristige Lösung nicht darin bestehen, für immer auf Hautpflege zu verzichten. Im Gegenteil: Eine stabile Hautbarriere braucht eine Pflege, die zum individuellen Hautzustand passt. Nach einer akuten POD Phase empfiehlt es sich, die Routine langsam und kontrolliert wieder aufzubauen und vor allem auf hautberuhigende, fettarme Produkte mit viel Feuchtigkeit zu setzen – wie das genannte Magnolia Calming Serum. [7]
Eine einfache Routine könnte zunächst aus einer milden, zunächst tensidfreien Reinigung und einer gut verträglichen, emulgatorfreien Basispflege bestehen. Weitere Produkte können anschließend nach und nach ergänzt werden. Dabei ist es sinnvoll, immer nur ein neues Produkt gleichzeitig einzuführen und zunächst zu beobachten, wie die Haut darauf reagiert. So kannst du leicht einschätzen, ob ein bestimmtes Produkt erneut Irritationen hervorruft. [7]
Fazit: Behandle die Ursache
Periorale Dermatitis ist komplexer als die häufige Erklärung, deine Haut sei einfach „überpflegt“. Nach aktuellem Forschungsstand spielt vor allem eine gestörte oder besonders anfällige Hautbarriere eine wichtige Rolle. Treffen auf diese Haut bestimmte Trigger, beispielsweise Kortikosteroide, irritierende Kosmetik mit Emulgatoren oder stark okklusive Pflegeroutinen, werden Entzündungsprozesse verstärkt oder bleiben besonders lange bestehen.
Zu viel Hautpflege ist einer der Trigger. Das ist jedoch nicht die einzige Ursache der perioralen Dermatitis. Um die Hautbarriere während einer akuten Phase zu stabilisieren, ist aber vor allem eines sinnvoll: die Haut nicht mit neuen Produkten und Wirkstoffen zu überfordern. Entweder eine komplette Hautpflege-„Diät“ oder wenn deine Haut sehr spannt, eine reduzierte und reizarme Routine. [7, 8]
Häufige Fragen zu perioraler Dermatitis
Was ist periorale Dermatitis?
Wie erkennt man periorale Dermatitis?
Was verursacht periorale Dermatitis?
Kann zu viel Hautpflege periorale Dermatitis verursachen?
Welche Inhaltsstoffe sollte man bei perioraler Dermatitis vermeiden?
Was ist die Nulltherapie bei perioraler Dermatitis?
Darf man bei perioraler Dermatitis eine Creme verwenden?
Welche Rolle spielen Emulgatoren bei perioraler Dermatitis?
Ist periorale Dermatitis ansteckend?
Kann periorale Dermatitis immer wiederkommen?
Wissenschaftliche Quellen
[1] Dirschka T et al.: Untersuchung zu Hautbarriere und atopischer Prädisposition bei perioraler Dermatitis.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16285495/
[2] Dirschka T, Weber K, Tronnier H (2004): Topical cosmetics and perioral dermatitis.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16281636/
[3] Malik R, Quirk CJ (2000): Topical applications and perioral dermatitis. Australasian Journal of Dermatology.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10715898/
[4] Wohlrab J, Klapperstück T, Reinhardt HW, Albrecht M (2010): Interaction of epicutaneously applied lipids with stratum corneum depends on the presence of either emulsifiers or hydrogenated phosphatidylcholine. Skin Pharmacology and Physiology.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20523109/
[5] Bárány E, Lindberg M, Lodén M (2000): Unexpected skin barrier influence from nonionic emulsifiers. International Journal of Pharmaceutics.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10675696/
[6] (2023): Systematic investigation of factors, such as the impact of emulsifiers, which influence the measurement of skin barrier integrity by in vitro trans epidermal water loss (TEWL).
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37028576/
[7] Acevedo Fontanez et al. (2026): Periorificial dermatitis: Pathophysiology, diagnosis, and management. Journal of the American Academy of Dermatology.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41197738/
[8] Hall CS, Reichenberg J (2010): Evidence based review of perioral dermatitis therapy.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20823788/
[9] Gray NA et al. (2022): Pharmacological interventions for periorificial dermatitis: a systematic review.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34779023/

